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Loire

Mit Ausnahme einiger Rebflächen im Pays Nantais, die sogar schon von den Römern angelegt wurden, beginnt die Geschichte des Weinbaus an der Loire im 5. Jahrhundert n.Ch. Die namhaften Klöster der Region legten systematisch Rebflächen an. Sidonius Appolinaris erwähnte in einem Brief aus dem Jahr 469 die Weinberge des keltischen Stamms der Arverner, die von der Auvergne bis zur Loire vorgedrungen waren. Gregor von Tours beschrieb in seinem Werk Geschichte der Franken ebenfalls oft den Weinbau an der Loire. Er berichtete ebenfalls über die häufig erfolgreichen Übergriffe der Bretonen auf die Weinberge oder aber auf die Traubenernten der Gegend um die Stadt Nantes. Während annähernd 500 Jahren entwickelte sich der Weinbau stetig und der gesicherte Transport auf dem Wasserweg bescherten dem Gebiet auch Absatzmärkte außerhalb der Region.
Das Weinbaugebiet Val de Loire fasst mehrere Anbaugebiete zusammen. Als gemeinsamer Nenner gilt dabei, dass diese Regionen am Fluss Loire sowie an etwa elf seiner Nebenflüsse liegen. Des Weiteren sorgt die für französische Verhältnisse nördliche Lage generell für frische, feine und delikate Weine. Die Produktpalette umfasst dabei komplexe trockene und halbtrockene Weißweine, weiße edelsüße Dessertweine, leichte und finessenreiche Rotweine, geschätzte Schaumweine und unterschätzte Roséwein. Auf einer Länge von 1000 km (von Roanne in der Nähe der Stadt Lyon bis Nantes und Saint-Nazaire werden ca. 71.000 Hektar Rebflächen bewirtschaftet.



 



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