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Gardet
Gardet wurde bereits im Jahr 1895 von Charles Gardet gegründet. Der Sitz war zunächst in Dizy, später in Epernay. Zwischen den
beiden Weltkriegen übernahm sein Sohn Georges Gardet die Leitung des Hauses und übersiedelte es nach Chigny Les Roses, inmitten der Montagne de Reims, um eine bessere Entwicklung des Hauses zu gewährleisten. Heute leitet Pierre Gardet das Unternehmen. Gardet besitzt etwa 7 Hektar Weinberge, der weitere Teil der Trauben wird
aus etwa 30 ausgesuchten Lagen bester Anbaugebiete wie Montagne de Reims, Cote des Blancs, Vallee de la Marne, zugekauft. Die Grundweine werden über Monate hinweg sorgfältig verkostet und dann verschnitten. Für die Cuvees werden auch Reserveweine verwendet, die teilweise in hundertjährigen Holzfässern in den kühlen Gewölbekellern lagern. Diese Lagerung in
Eichenfässern findet man nicht mehr oft in der Champagne. Die Champagner von Gardet werden mindestens 2 Jahre auf der Hefe gelagert, also deutlich länger als die gesetzlich vorgeschrieben 15 Monate, Jahrgangschampagner werden sogar mindestens 4 Jahre gelagert, gesetzlich vorgeschrieben sind 3 Jahre. Besonderes Augenmerk gilt bei Gardet auch den Sonderformaten. Sie werden noch per Hand gerüttelt und nicht umgefüllt, wie großteils üblich, sondern im Originalgebinde auf der Hefe gelagert. Jeroboam und Methusalem Formate werden sogar noch vom Kellermeister warm degorgiert (a la volée).
In Fachkreisen werden die Champagner von Gardet auch „Mini-Krugs“ genannt. Daran kann man schon erkennen, wohin qualitativ die Reise geht. Nicht umsonst findet man Gardet Champagner in berühmten Restaurants wie dem Balthazar in New York oder Londons Dorchester. 
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